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Sa, 24. Oktober, 2020
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Vor dem Festival ist nach dem Festival

(bc/bo) “Vor dem Festival ist nach dem Festival”, um eine Fussballweisheit leicht abgeändert zu zitieren: am Mittwoch, 13. Juli 2011 lud das Buchhaus Wittwer interessierte Gäste ein sich bereits im Vorfeld auf das 8. “Bollywood and Beyond” Festival in Stuttgart einzustimmen. In der Kunstabteilung des Buchhauses präsentierte Tanja Maria Ernst (40), die Großnichte des weltbekannten Surrealisten und Dada-Künstlers Max Ernst, Gemälde ihres indischen Bilderzyklusses.
Obwohl Tanja Ernst noch nie in Indien war, scheint die dortige Filmwelt es ihr angetan zu haben. “Bollywood ist so farbenreich, das kann man gut in der Malerei umsetzen. Ausserdem kann ich mich mit den Werten aus den Filmen sehr gut identifizieren”, sagt sie. Sven Andreßen, Chefredakteur des Indienmagazins “Indien Aktuell” hingegen besuche das Land einmal pro Jahr um stets up-to-date zu sein, wie er verrät. “Indische und chinesische Filme haben viel gemeinsam, es gibt in China oft das klassische Bild von Gut und Böse, am Ende gibt es oft kein Happy End. In Indien ist das etwas anders”, meint Andreßen. Auf dem aktuellen Sonderheft zum Filmfestival ziert kein geringerer als Shah Rukh Khan in Gemäldeform von Tanja Ernst das Titelbild.
Galeristin Amrei Heyne, vor zwei Jahrzehnten fasziniert von der Vielfalt des indischen Subkontinents freute sich wie Inhaber des Buchhauses Michael Wittwer über eine gut gefüllte Kunstabteilung mit Gästen, die sich für eine Kombination zwischen Malerei und Bollywood interessierten. Zu den Gästen gesellten sich ferner Festivalleiter Oliver Mahn, Pressechef Hans-Peter Jahn sowie Marketingleiter Roman Hoegerle.
Für das leibliche Wohl sorgten kräftig gewürzte Pakoras sowie dazu eher ungewöhnlich Weiß- und Rotwein. Die Vorfreude zum Start des Festivals war indes deutlich spürbar.
Foto: Birgit van Art – Photodesign

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