Bhopal: Die Macht der Namen

Die Debatte um die Barkatullah University in Bhopal zeigt, dass Umbenennungen in Indien längst nicht mehr bloße Verwaltungsakte sind. Sie sind politische Aussagen darüber, welche Vergangenheit sichtbar bleiben soll, welche historischen Persönlichkeiten öffentliche Anerkennung erhalten und wie kulturelle Identität im öffentlichen Raum dargestellt wird.

The scientists we failed: abuse of power and the human cost of academic excellence

Nearly half of researchers who leave academia cite poor supervision as a contributing factor in their decision: A 2026 international survey published in Nature, involving more than 2,600 researchers across 65 countries, found that almost 40 percent described their supervisors as disorganisedor poor communicators. More than 30 percent reported a lack of support, empathy, or respect for personal boundaries. Almost half stated that their supervisor had significantly affected their mental health.

Unternehmen setzen weiter auf Indien – Erwartungen an Freihandelsabkommen hoch

Die wirtschaftliche Bedeutung Indiens für deutsche Unternehmen nimmt weiter zu. Das geht aus dem „German-Indian Business Outlook 2026“ hervor, einer gemeinsamen Umfrage der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und der Deutsch-Indischen Handelskammer (AHK Indien). Ein genauer Blick.

Punnams Reisenotizen

Zwischen Kerala und Deutschland: Jose Punnamparambil erzählt von 90 Jahren Leben zwischen zwei Kulturen. Eine bewegende Reise von den Reisfeldern Südindiens über die Straßen Bombays bis in die Bundesrepublik – geprägt von Mut, Bildung und kulturellen Begegnungen.

Zwischen Erklärung und Deutungshoheit: Solheims Indien-Narrativ im Kontext

Ex-Diplomat Erik Solheim erklärt uns Indien – oder schreibt es sich gleich selbst neu: zwischen Analyse, politischem Deutungsanspruch und einem gefährlich glatten Narrativ. Ein Kommentar.

20 Jahre Literaturforum Indien

Anlässlich seines 20-jährigen Bestehens veranstaltet das Literaturforum Indien e.V. gemeinsam mit dem Seminar für Indologie und Tibetologie sowie dem Centre for Modern Indian Studies (CeMIS) der Universität Göttingen am 5. Juni 2026 eine Sondertagung unter dem Titel „Südasien im Spiegel seiner Literaturen“.

„Aakhri Sawal“: Dialogversuch oder RSS-Apologie?

„Aakhri Sawal“ präsentiert sich als Einladung zum Dialog über die RSS und ihre umstrittene Rolle in der indischen Geschichte. Doch gelingt dem Film tatsächlich eine ausgewogene Auseinandersetzung – oder bestätigt er am Ende vor allem die Sichtweise seiner Protagonisten?

„Das Schwarze Loch von Kalkutta“: Wie Narrative entstehen

Das sogenannte „Schwarze Loch von Kalkutta“ gehört zu den bekanntesten Ereignissen der frühen britischen Präsenz in Indien. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht vom 20. auf den 21. Juni 1756 nach der Einnahme von Fort William in Kalkutta durch die Truppen des Nawabs von Bengalen, Siraj-ud-Daulah. Die Umstände der Gefangenschaft und die Zahl der Todesopfer sind bis heute Gegenstand historischer Debatten.

Part 2: The workplace collision – where „Jugaad“ meets German process

Part 2/2 of the "Indo-German reality check": Technical brilliance alone does not guarantee success when two distinct corporate worlds collide. Pragyasree Bhowmick explores the unwritten rules of professional friction between Indian agility and German structural rigidity.

Der Kaiser und der Asket: Wie Mogulkaiser Jahangir versuchte, Vedanta und Islam zu verschmelzen

Abseits moderner Klischees und politischer Debatten: Ein faszinierender Blick auf die Epoche der Moguln und den erstaunlich tiefgründigen, interreligiösen Austausch im alten Indien.

Anant Kumar und Rassismus: "Müssen uns mit demokratischen Mitteln wehren!"

(bc) Der indische Schriftsteller Anant Kumar gehört zu den führenden indischstämmigen Schriftstellern in Deutschland. In einem Interview mit dem Indien-Portal www.theinder.net spricht...

India Antony: „Der Weg als Frau ist nie einfach gewesen“

(click here for English version) India Rosita Antony (*1980) ist Schauspielerin, Sozialpädagogin und Kosmopolitin. In Kerala geboren und als Kind mit ihren Eltern nach Deutschland...

The scientists we failed: abuse of power and the human cost of academic excellence

Nearly half of researchers who leave academia cite poor supervision as a contributing factor in their decision: A 2026 international survey published in Nature, involving more than 2,600 researchers across 65 countries, found that almost 40 percent described their supervisors as disorganisedor poor communicators. More than 30 percent reported a lack of support, empathy, or respect for personal boundaries. Almost half stated that their supervisor had significantly affected their mental health.

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