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ALLE ARTIKEL AUS DIESER RUBRIK:

23. Indisches Filmfestival Stuttgart: Fokus auf Südindien und gesellschaftskritische Realitäten

Vom 23. bis 26. Juli 2026 finden in den Stuttgarter Innenstadtkinos die Vorführungen des 23. Indischen Filmfestivals Stuttgart (IFFS) statt. Wir begleiten als Medienpartner die Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder – wie bereits seit der allerersten Stunde.

Part 2: The workplace collision – where „Jugaad“ meets German process

Part 2/2 of the "Indo-German reality check": Technical brilliance alone does not guarantee success when two distinct corporate worlds collide. Pragyasree Bhowmick explores the unwritten rules of professional friction between Indian agility and German structural rigidity.

Part 1: Great on paper, harsh in reality – the true cost of moving to Germany

Part 1/2 of the "Indo-German reality check": While political rhetoric celebrates the Indo-German partnership as an ideal match, the lived reality tells a different story. Pragyasree Bhowmick discovers how bureaucratic rigidity and hidden systemic barriers push vulnerable migrants to their emotional and economic limits.

20 Jahre Literaturforum Indien

Anlässlich seines 20-jährigen Bestehens veranstaltet das Literaturforum Indien e.V. gemeinsam mit dem Seminar für Indologie und Tibetologie sowie dem Centre for Modern Indian Studies (CeMIS) der Universität Göttingen am 5. Juni 2026 eine Sondertagung unter dem Titel „Südasien im Spiegel seiner Literaturen“.

30 Jahre DIZ: „Indien war für mich nie einfach nur ein Projektland“

Seit drei Jahrzehnten engagiert sich die Deutsch-Indische Zusammenarbeit (DIZ) für nachhaltige Entwicklungsprojekte, interkulturellen Austausch und zivilgesellschaftliche Partnerschaften zwischen Deutschland und Indien. Im Gespräch mit Dr. Jona Aravind Dohrmann, Geschäftsführer der DIZ, geht es um die Anfänge der Organisation, persönliche Erfahrungen in Indien, die Entwicklung der deutsch-indischen Zusammenarbeit – und die Frage, warum langfristige Beziehungen und gegenseitiges Lernen heute wichtiger sind denn je.

13.06. – 30 Jahre Deutsch-Indische Zusammenarbeit

Die Deutsch-Indische Zusammenarbeit (DIZ) e.V. besteht in diesem Jahr seit drei Jahrzehnten. Aus diesem Anlass veranstaltet der Verein am Samstag, den 13. Juni 2026, ab 13:00 Uhr eine Jubiläumsfeier im Gemeindehaus der Katholischen Gemeinde Sankt Pius in Frankfurt am Main.

Ein Grandseigneur des Wortes: Jose Punnamparambil wird 90!

Am heutigen 10. Mai 2026 erreicht ein Mann einen Meilenstein, der wie kaum ein anderer die deutsch-indische Geschichte der letzten Jahrzehnte mitgeschrieben hat: Jose Punnamparambil wird 90 Jahre alt.

Poila Boishakh und Ravindra Jayanti Utsav 2026 in Bremen

Das Durga Puja Komitee Bremen-Huchting veranstaltet am 9.5.26 das Bengali Neujahrsfest Poila Boishakh, das am 14. und 15.4. stattfand, und begeht den Jahrestag des...

Indien und Deutschland: Brückenbauer der nächsten Generation

Berlin erlebt eine diplomatische Premiere: Beim ersten Indo-German Student Dialogue 2026 trafen junge Talente auf die Spitzen von Politik und Wirtschaft. Statt leerer Phrasen gab es konkrete Konzepte für die bilaterale Zukunft – von krisenfester Industrie bis zur Fachkräftebindung.

Lakhinder Singh: „Wir bauen Brücken zwischen Menschen, nicht Nationen“

Die DIG Trier ist weit mehr als ein Kulturverein: Unter der Leitung von Lakhinder Singh gestaltet sie aktiv den Austausch in Bildung, Wirtschaft und Integration. Im Interview spricht Singh über emotionale Begegnungen im Seniorenheim, den geplanten Fachkräfte-Gipfel „India Meets Trier“ und seine tiefe Überzeugung, dass Deutschland und Indien im Kern Seelenverwandte sind. Ein Gespräch über Visionen, Heimat und die Kraft der menschlichen Begegnung.

Erster indischstämmiger Weihbischof in Mainz geweiht

Am 15. März 2026 wurde im Mainzer Dom mit der Weihe von Pater Joshy George Pottackal Kirchengeschichte geschrieben. Der 48-jährige gebürtige Inder ist der erste Geistliche mit außereuropäischen Wurzeln, der in der Geschichte der katholischen Kirche in Deutschland das Amt eines Weihbischofs bekleidet.

Merck Tagore-Preis an Lars-Christian Koch für die Erschließung des Tagore-Kosmos

Der Ethnomusikologe Prof. Dr. Lars-Christian Koch wurde in Bombay mit dem Merck-Tagore-Preis 2025 ausgezeichnet. Laudator Dr. Martin Kämpchen würdigte seine wissenschaftliche Pionierarbeit, mit der er die tiefen emotionalen Schichten von Tagores Kompositionen für die westliche Forschung erschlossen hat.

WHO CARED: Wenn Pflegegeschichte zum Familiendialog wird

Das Migrationsprojekt WHO CARED dokumentiert durch einen persönlichen Generationendialog die oft unsichtbare Geschichte von Pflegekräften aus Ländern wie Indien, die bereits in den 1960er- und 70er-Jahren das deutsche Gesundheitssystem stützten.

Book review: „Baijayanti Roy – The Nazi Study of India and Anti-Colonialism“

Baijayanti Roy's "The Nazi Study of India and Indian Anti-Colonialism" is not only a book about National Socialism. It is also a careful study of how academic knowledge can be drawn into systems of political power. Rather than focusing on ideology alone, Roy asks how expertise becomes useful, desirable, and even rewarded under an authoritarian regime.

Schweizer Produktion „Triloka“: Malayalam-Film kommt nun auch nach Deutschland

Die indische Diaspora in Europa steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Während die erste Generation oft mit dem Fokus auf wirtschaftliche Sicherheit einwanderte, sucht die heute hier geborene und aufgewachsene "zweite Generation" nach ihrer eigenen Identität und Authentizität. Genau in diesen spannungsgeladenen Zwischenraum taucht der neue Schweizer Spielfilm "Triloka" (Malayalam für "Drei Welten") ein. theinder.net freut sich, dieses besondere Kinoprojekt als Medienpartner in Deutschland zu unterstützen.

Kulturbegegnung im Seniorenzentrum

Trier. – Am 13. Februar verwandelte sich das Seniorenzentrum AGO in Trier für einige Stunden in einen Ort des interkulturellen Austauschs. Die Deutsch-Indische Gesellschaft (DIG) Trier e.V. hatte zu einem kulturellen Nachmittag eingeladen – und zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner nahmen teil.

Bekannter Nachname: Wieck soll neuer indischer Botschafter werden

In der deutschen Diplomatie am Standort Indien steht ein bedeutender Wechsel bevor. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, soll Dr. Jasper Wieck im Sommer 2026 die Nachfolge von Dr. Philipp Ackermann antreten, der als Botschafter nach Peking wechselt. Mit Jasper Wieck kehrt ein Name in die indische Hauptstadt zurück, dessen familiäre Historie tief mit den deutsch-indischen Beziehungen verwoben ist.

Pressemitteilung: „Chalo, Auntie!“ – theinder.net begrüßt die Rückkehr von Edita Truninger als Kolumnistin

theinder.net, seit 2000 das führende deutsch-indische Onlinemagazin, erweitert sein Autor:innenkollektiv stetig und begrüßt die Schweizer Schriftstellerin und Journalistin Edita Truninger als Kolumnistin. Truninger war dem Magazin bereits vor mehr als fünfzehn Jahren verbunden und prägte mit der Kolumnenreihe "Ewabaai" früh das feuilletonistische Profil von theinder.net. Nun kehrt sie mit der neuen, regelmäßig erscheinenden Kolumne "Chalo, Auntie!" zurück.

Teil 5/5: Tipu Sultans Erbin wurde im KZ Dachau erschossen

Eine Urenkelin Tipu Sultans, die als Funkerin für den britischen Geheimdienst im besetzten Frankreich arbeitete, überlebte das Naziregime nicht. Noor Inayat Khan, deren Name lange kaum bekannt war, zeigt, wie deutsch-indische Geschichte auf ungewöhnliche Weise zusammentrifft.

Teil 4/5: Indiens Schattenmann im Europa der Diktaturen

A. C. N. Nambiar bewegte sich zwischen Freiheit, Loyalität und moralischer Ambivalenz – von Kerala über Berlin und Moskau bis Hamburg. In der Weimarer Republik, im Nationalsozialismus und in der Bonner Republik war er Vertrauter von Nehru und Bose, arbeitete mit den Nationalsozialisten, leitete Propagandastrukturen und navigierte zwischen Journalismus, Revolution und politischem Kalkül. Ein Leben voller Widersprüche, lange verborgen hinter den großen Schlagzeilen der Geschichte.

Teil 3/5: Intimität als Strategie: Nambiar, Roy und die Geissler-Schwestern im antikolonialen Kampf

Intime Bindungen zwischen indischen Revolutionären und deutschen Frauen öffneten Türen zu politischen Netzwerken – Liebe und Strategie waren im Antikolonialismus untrennbar. Joanna Simonows Studie enthüllt, wie das Persönliche zur politischen Währung wurde.

Teil 2/5: Die Frau, die der Nazi-Rassentheorie widersprach

Irawati Karve war eine indische Anthropologin, die während ihrer Berliner Promotionszeit ausgerechnet im Umfeld jener Institute arbeitete, deren Theorien später in die Rassenideologie des Nationalsozialismus einflossen.

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