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ALLE ARTIKEL AUS DIESER RUBRIK:

Book review: „Baijayanti Roy – The Nazi Study of India and Anti-Colonialism“

Baijayanti Roy's "The Nazi Study of India and Indian Anti-Colonialism" is not only a book about National Socialism. It is also a careful study of how academic knowledge can be drawn into systems of political power. Rather than focusing on ideology alone, Roy asks how expertise becomes useful, desirable, and even rewarded under an authoritarian regime.

Schweizer Produktion „Triloka“: Malayalam-Film kommt nun auch nach Deutschland

Die indische Diaspora in Europa steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Während die erste Generation oft mit dem Fokus auf wirtschaftliche Sicherheit einwanderte, sucht die heute hier geborene und aufgewachsene "zweite Generation" nach ihrer eigenen Identität und Authentizität. Genau in diesen spannungsgeladenen Zwischenraum taucht der neue Schweizer Spielfilm "Triloka" (Malayalam für "Drei Welten") ein. theinder.net freut sich, dieses besondere Kinoprojekt als Medienpartner in Deutschland zu unterstützen.

Sari – endlos schön, zwischen Ursprünglichkeit und Verfeinerung

Während sich westlich und auch etwas weiter östlich von Indien, die ehemals traditionelle Kleiderordnung schon lange verändert hat und die indischen Männer sich fast völlig westlichen Vorbildern angepasst haben, sind die Inderinnen dem Sari treu geblieben. Jenem Kleidungsstück, das es möglich macht, ein Straßen- oder Landschaftsbild mit einer oder mehreren Frauen – auch wenn man sonst noch nichts über dessen Koordinaten auf der Erde weiß – gleich dem asiatischen Subkontinent zuzuordnen: Indien, Bangladesh, Sri Lanka. Ein Essay von Regina Ray.

Im Bann der Straßenrand-Ästhetik

Es gibt keinen Bürgersteig. Am Rand der stark befahrenen Straße im Stadtteil Banjara Hills laufe ich an einer Mauer entlang und schlängele mich langsam...

Das System Bhakti Marga

Ein Ashram im Taunus als Zentrum eines weltweiten Netzwerks: Bhakti Marga verspricht spirituelle Transformation, steht aber massiv in der Kritik. Zwischen Berichten über Machtmissbrauch und juristischen Auseinandersetzungen beleuchten wir die Hintergründe einer Gemeinschaft, deren Strukturen Fragen nach der Grenze zwischen religiöser Freiheit und persönlicher Integrität aufwerfen.

Die Ruhestätte in der Trubelstadt

Abseits des Trubels um das Charminar stößt Autor Rainer Thielmann auf einen stillen, fast übersehenen Ort von großer Schönheit. Die Paigah Tombs werden zur Gegenwelt der Metropole – und zu einer Einladung, das Tempo zu drosseln.

„Das Gen“ von Siddharta Mukherjee

Mit Das Gen widmete sich Siddharta Mukherjee dem "Mastercode des Lebens" – und verknüpft die Geschichte der Genetik eng mit seiner eigenen Familienbiografie.

Liegt der Schlüssel zu Christus bei Krishna?

Der folgende Essay liest die biblische Überlieferung mithilfe indischer Weltkonzepte und macht dabei Muster sichtbar, die darauf hindeuten, dass die Kernmotive von Religionen, Weltanschauungen und Ideologien auf grundlegende psychologische und neurobiologische Strukturen unmittelbarer menschlicher Erfahrung zurückgehen.

„Der Duft des Göttlichen“ – Indien aus der Nähe gedacht

Martin Kämpchen, über fünfzig Jahre in Indien lebend, vermittelt in "Der Duft des Göttlichen" tiefe Einblicke in Indiens Alltag, Kultur und Spiritualität – meisterhaft geschrieben aus erfahrener Nähe, nicht aus distanzierter Beobachtung.

„Dhurandhar“: eine patriotische Dauerfeuerübung

"Dhurandhar" ist kein Film für Unentschlossene. Er kennt nur eine Richtung: vorwärts. Laut. Unerbittlich. Dreieinhalb Stunden lang. Aditya Dhar, der nach Uri endgültig zum Hausregisseur des patriotischen Muskelkinos aufgestiegen ist, liefert hier keinen Thriller, sondern eine Kampfansage – ästhetisch geschniegelt, ideologisch verkrampft.

Messi, Kolkata und ein politisches Eigentor

Was als glanzvoller Höhepunkt von Lionel Messis „G.O.A.T. India Tour 2025“ geplant war, endete in Kolkata in einem Fiasko mit nationaler Tragweite. Der größte Fußballer seiner Generation verließ das Stadion nach kaum zehn Minuten, frustrierte Fans randalierten, Eigentum wurde beschädigt, der private Veranstalter Satadru Dutta verhaftet.

Nimmer vermisst: Akshaye Khanna

Akshaye Khannas erneuter Aufstieg wirkt wie eine späte Ironie der Filmgeschichte. Ein Schauspieler, den Bollywood einst in die zweite Reihe drängte, dominiert plötzlich das Jahr 2025.

„The Namesake“: Zwischen zwei Welten

Mira Nairs Spielfilm The Namesake (2006) erzählt mit großer Zurückhaltung und emotionaler Präzision die Geschichte einer bengalischen Familie, die zwischen zwei Kulturen aufwächst – und an diesem Dazwischen zugleich leidet und wächst. Die indische Regisseurin, selbst seit vielen Jahren in den USA lebend, verfilmt Jhumpa Lahiris Roman über Migration, Identität und familiäre Bindung als leise, beobachtende Chronik über drei Jahrzehnte hinweg.

„12 years: my messed-up love story“ von Chetan Bhagat

Chetan Bhagats neuer Roman "12 Years: My Messed-Up Love Story" sorgt derzeit in den indischen sozialen Medien für reichlich Gesprächsstoff. Warum? Im Zentrum steht eine Beziehung, die nicht ins traditionelle Raster passt: der zwölf Jahre ältere, geschiedene Stand-up-Comedian Saket und die junge, ehrgeizige Finanzanalystin Payal. Gerade dieser Altersunterschied, kombiniert mit den Spannungen zwischen Moderne und Tradition, macht das Buch besonders – und erklärt, warum es online so stark polarisiert: gefeiert als mutiger Tabubruch, kritisiert als vorhersehbare, stellenweise kitschige Romanze.

„Indien von Innen 2“ von Rainer Thielmann

Rainer Thielmann überrascht mit „Indien von Innen 2“: kein gewöhnlicher Fotoband, sondern eine poetisch-philosophische Annäherung an das wahre Indien – jenseits von Klischee, fern touristischer Oberflächen.

Kali und die neue Macht der Frau

Sie ist furchtlos, unbändig und schwarz wie die Nacht: Kali, die Göttin der Zerstörung, erschüttert seit Jahrhunderten die Vorstellungen von Weiblichkeit. In ihr vereinen sich Zorn und Mitgefühl, Tod und Wiedergeburt. Heute, da alte Rollenbilder bröckeln und neue Selbstbilder entstehen, wirkt ihre Gestalt wie ein Spiegel – unbequem, archaisch und doch von erstaunlicher Gegenwärtigkeit. Ein Essay über Wut, Wandel und die Kraft des Weiblichen.

Neuerscheinung: „Karneval“ von Edward Nazareth

Edward Nazareths Roman "Karneval" ist ein berührendes Werk, das die komplexen Verflechtungen von Liebe, Kultur und Familie zwischen zwei Welten beleuchtet. Die Geschichte dreht sich um Smitha, Tochter keralesischer Eltern, die in Deutschland geboren und aufgewachsen ist, und ihren Nachbarsjungen Jürgen. Von der Kindergartenzeit an unzertrennlich, entwickelt sich ihre Freundschaft in der Pubertät zu einer tiefen Liebe. Doch die kulturellen Erwartungen und traditionellen Werte ihrer Familie werfen einen Schatten auf diese Beziehung.

„Zeit der Schuld“ von Deepti Kapoor

Deepti Kapoor eröffnet ihren Roman mit einem Bild, das sich dem Gedächtnis einprägt: In einer nächtlichen Schneise des Verkehrs verschwinden fünf schlafende Menschen unter den Rädern eines Wagens, dessen Insassen in dieser kurzen Sekunde über Leben und Tod entscheiden – oder eben nicht.

Indiens Frauen gewinnen die Cricket-WM

Zum ersten Mal hat ein indisches Frauen-Cricketteam die Weltmeisterschaft gewonnen. Im Finale gegen Südafrika im DY Patil Stadium in Navi Mumbai setzten sich die...

Der Graben, den Kolkata nie brauchte – Auf den Spuren des „Maratha Ditch“

Kolkata ist keine Stadt, die man auf den ersten Blick versteht. Sie ist ein Mosaik aus Jahrhunderten, überlagert von Mythen, kolonialer Macht und urbaner...

Shah Rukh Khan mit 60 – Der König erfindet sich neu

Für viele Menschen der indischen Diaspora ist Shah Rukh Khan mehr als ein Filmstar. Er ist Erinnerung, Identität, Verbindung – ein Stück Indien, das...

Shah Rukh Khan erhält neue Wachsfigur in Berlin

Berlin – Im Madame Tussauds Berlin wurde am Mittwoch die neue Wachsfigur des indischen Schauspielers und Filmproduzenten Shah Rukh Khan vorgestellt. Die Enthüllung fand...

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