StartHintergrundKolumnenIndia Rising: "Das Indo German Young Leaders Forum 2026"

India Rising: „Das Indo German Young Leaders Forum 2026“

Politische Ambitionen allein reichen nicht aus – nachhaltige Partnerschaften entstehen durch Menschen. Warum das Indo-German Young Leaders Forum dabei eine Schlüsselrolle spielt, erläutert Peter Paul Pratter in Ausgabe 4 seiner Kolumne „India Rising“.

Indien entwickelt sich zu einem entscheidenden Partner für Deutschland, doch Partnerschaften werden nicht durch Absichtserklärungen oder Grundsatzpapiere aufgebaut, sondern durch ehrliche und direkte Kooperationen, die Organisationen aufbauen und fördern möchten.

Was ist das Indo-German Young Leaders Forum?

Das Indo-German Young Leaders Forum (IGYLF) ist eine gemeinnützige Organisation, die den Dialog fördert und dauerhafte Verbindungen zwischen jungen Führungskräften aus Deutschland und Indien durch jährliche Konferenzen und ein starkes Netzwerk aufbaut. Was vor 10 Jahren von Dr. Maximilian von Laer und Dr. Vishnu Ramdeo ins Leben gerufen wurde, hat sich zu einem großen und äußerst vielfältigen Alumni-Netzwerk und einer führenden Organisation im indisch-deutschen Korridor entwickelt.

Meine Verbindung und Rolle zu IGYLF

Vor nicht einmal einem Jahr nahm ich als Delegierter in Delhi am IGYLF teil. Es war eine Ehre, zu den „40 unter 40“ Führungskräften aus Deutschland und Indien zu gehören, die vielseitige Hintergründe und Sektoren repräsentierten. Während der Konferenz knüpfte ich dauerhafte Freundschaften und machte unvergessliche Erfahrungen. Als das IGYLF-Team fragte, ob Alumni sie in Zukunft unterstützen möchten, sagte ich gerne zu.

Ich bin dem Team beigetreten, um dieser Gemeinschaft etwas zurückzugeben und dabei zu helfen, das IGYLF 2026 in Berlin vorzubereiten und durchzuführen. Dabei habe ich beim Location Scouting und Social-Media-Kampagnen unterstützt. Es bot auch die Gelegenheit, an den Diskussionen der diesjährigen Gruppe junger Führungskräfte teilzunehmen.

Peter Paul Pratter beim Indo-German Young Leaders Forum 2026. Foto von Privat (2026)

Was deckte das IGYLF 2026 ab?

Das Programm war ein Beweis für das Ansehen der Organisation und beinhaltete spannende Diskussionen im:

  • Deutschen Bundestag (Deutsches Parlament)
  • Indischen Botschaft, Berlin
  • Bundeskanzleramt
  • Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung
  • Hertie School
  • Rotes Rathaus (Büro des Bürgermeisters von Berlin)

und an vielen anderen Orten mit Wirtschaftsführern, Start-up-Gründern, politischen Entscheidungsträgern, Forschern und hochrangigen politischen Vertretern.

Die Gespräche behandelten bilaterale Beziehungen, Indiens wachsende Rolle in der Geopolitik, Handelsmöglichkeiten oder den Technologie- und Innovationskorridor insgesamt und waren daher äußerst fesselnd und vielfältig. Entscheidungsträger wurden dabei oftmals direkt zu diesen Themen herausgefordert, um die ehrliche Bereitschaft engerer deutsch-indischer Beziehungen zu testen.

Das Indo-German Young Leaders Forum 2026 im Deutschen Bundestag. Fotografie von Ksenia Yanko (2026)

Meine wichtigsten Erkenntnisse

Das Treffen mit der diesjährigen Delegation, von der ich einige bereits durch ihre Arbeit oder durch India Rising kannte, hat mich daran erinnert, wie viel echtes Interesse und Talent es in Bezug auf engere überregionale Beziehungen gibt. Aber es bedarf weiterhin in der Breite wahrgenommen zu werden.

Die Konferenz hat erneut gezeigt, wie wichtig Organisationen wie das Indo-German Young Leaders Forum sind. Sie schaffen Räume, in denen Vertrauen entsteht, Ideen ausgetauscht und langfristige Partnerschaften aufgebaut werden. Gleichzeitig brauchen solche Initiativen mehr öffentliche Aufmerksamkeit. Plattformen wie theinder.net tragen dazu bei, den deutsch-indischen Korridor sichtbarer zu machen und die Menschen dahinter zu vernetzen. Genau dazu möchte ich mit India Rising beitragen.

Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, dann mehr Sichtbarkeit und Unterstützung für die Organisationen, die den deutsch-indischen Korridor aktiv gestalten – und mehr Führungskräfte sowie Entscheidungsträger, die sich an diesem Dialog beteiligen.

Quellen: Indo-German Young Leaders Forum, Fotografien von Ksenia Yanko

Further resources: India Rising


Anm. d. Red.: Peter Paul Pratter ist Business- und Immobilienstratege, Gründer der Plattform „India Rising“ und seit 2026 Kolumnist bei theinder.net (Pressemitteilung).

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Peter Paul Pratter
Peter Paul Pratter
Peter Paul Pratter ist international tätiger Wirtschafts- und Immobilienstratege mit Schwerpunkt (Corporate) Real Estate, Standort- und Portfoliostrategien inkl. Markteintrittsberatung. Er ist Gründer der unabhängigen Plattform „India Rising“ (india-rising.com), auf der er wirtschaftliche Entwicklungen in Indien und globalen Märkten analysiert. Als Kolumnist bei theinder.net liefert er im "Wirtschaftsblick" fundierte Einblicke zu wirtschaftlichen Chancen, strategischen Herausforderungen und globalen Dynamiken.

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