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Sa, 24. Oktober, 2020
Start Unterhaltung Filmkritik: "Tera Jadoo Chal Gaya"

Filmkritik: “Tera Jadoo Chal Gaya”

(von Assma Zafar)

Eckdaten
Regie: A. Muthu
Besetzung: Abhishek Bachan, Keerti Reddy, Paresh Rawal, Sanjay Suri, Kader Khan, Tikku Talsania
Produzent: Vashu Bhagnani
Musik: Ismail Durbar
Musik-Texte: Sameer
Tanz-Choreographie: Farah Khan, Saroj Khan

Inhalt
Eine ziemlich einfache Geschichte eigentlich. “Puja”` (gespielt von Keerti Reddy) besucht ihre Freundin in Agra, da diese heiraten will und nun eine nette Feier veranstaltet hat. Natürlich wird auch ein Kameramann engagiert, nämlich “Kabir” (gespielt von Abhishek Bachan), der ein sehr gutes brüderliches Verhältnis zur Braut hat und somit sofort für sie da ist.
Wie es natürlich kommen muss, ist ja ganz klar, Kabir, unser Held, verliebt sich während dem Filmen in Puja und fängt erst mal an heftig mit ihr zu flirten.
Zwischendrin sind natürlich auch ein paar Komplikationen eingebaut, aber die machen den Film wenigstens etwas interessanter.
Das Ende erkennt natürlich jeder Blinde, die zwei Turteltauben kommen zusammen und werden glücklicher, als es die Polizei erlaubt… 
Gute Musik, aber hat wenig Sinn im ganzen Film. Hier hat Bollywood wieder mal alles gegeben, um den Film richtig übel zuzurichten. Das einzige, was mal erfreut sind die netten Witze zwischendurch, die machen alles nicht so trocken und lasch. 
Puja kehrt von der Hochzeit ihrer Freundin erst mal zurück nach Bombay (kann auch sein, dass es Delhi ist).
Nur leider hat sie sich in der Zeit, als sie in Agra war, kein bisschen in Kabir verliebt, sondern träumt von einem ganz anderen Traummann. Dieser muss nämlich eine bestimmte Sache besitzen, und das ist Geld (was sonst?!).
Der Chef ist erst mal sauer, warum sie sich überhaupt freinehmen konnte, obwohl er es nicht erlaubt hatte, plötzlich hält sie ihm ein Foto vor die Nase, auf dem sie mit Kabir sitzt und erklärt somit dem Boss halt dass sie sich verlobt hat. 
Der Sohn ihres Chefs taucht auf und Puja ist natürlich absolut hingerissen von ihm. Schließlich kommt es, wie es kommen muss, beide “verlieben“ sich ineinander, Puja ist natürlich von seinem Aussehen und seinem Geld ganz hingerissen, und er fragt sich, was man(n) mit ihr so alles anstellen kann…
Da er sich nun als ein Idiot herausgestellt hat, taucht Kabir auf und macht ein bisschen Stress, um das Mädel wieder für sich zu gewinnen, und das klappt logischerweise auch.

Fazit

Ein wirklich lächerlicher Film. Eine zu einfache Story und zu oberflächlich gespielt von allen, vor allem aber von Puja, das Mädel muss sich echt noch zusammenreißen, sonst wird das nichts.
Das einzig Positive ist, dass Abhishek Bachan (Sohn von Amitabh Bachan) die männliche Hauptrolle spielt, und das recht gut eigentlich, aber seine Partnerin hat es eben verbockt.
Die Musik und Lieder sind eigentlich recht gut, aber da der ganze Film nicht sehr ansprechend ist, achtet man automatisch auch weniger auf den Soundtrack.
Wenn jemand also man einen nicht so gut gelungenen Film sehen will, dann ist dieser Streifen das Richtige, allerdings sollte man sich wirklich bewusst werden, ob man sich diese ganze Aktion für drei Stunden geben will, jedenfalls keine Pflicht und schon gar kein Muss.
Das hätte alles viel besser rüber kommen können, wenn die Schauspieler besser ausgewählt wären, aber ist ja alles schon zu spät, naja alles wird gut!
Bewertung: Note 4-

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