Tobias Grote-Beverborg
Friedensnobelpreis für „Banker der Armen“ aus Bangladesch
Der diesjährige Friedensnobelpreis geht völlig überraschend an den Wirtschaftsfachmann Mohammed Junus aus Bangladesch und die von ihm gegründete Grameen Bank. Das Nobelkomitee in Oslo begründete seine unerwartete Entscheidung am Freitag (13.10.2006) mit "erfolgreichen Bemühungen zur Erzeugung wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung von unten". Der 66-Jährige organisiert mit der Bank seit mehr als dreißig Jahren vor allem Kleinstkredite für arme Menschen in dem südasiatischen Land.
Grundbuchverwaltung per Internet: Indiens Bauern kommen leichter an Kredite
Bundesaußenminister Joschka Fischer hat Mitte Juli als erster westlicher Politiker der neuen indischen Regierung einen Besuch abgestattet. Der Außenminister kam in ein Land der Gegensätze: Eine moderne Computer- und Hochtechnologiebranche prägt Indien ebenso wie Millionen von Kleinbauern, die häufig noch unter erbärmlichen Umständen ihren Lebensunterhalt erwirtschaften müssen.
Entführter südindischer Politiker tot
Der entführte ehemalige Staatsminister des indischen Bundesstaates Karnataka, Hannur Nagappa, wurde am Sonntag tot aufgefunden. Ein Tonband seines Entführers, Indiens meistgesuchten Verbrechers Veerappan, führte die Polizei zum Fundort, einem Dschungelgebiet im benachbarten Bundesstaat Tamil Nadu. In dem Tonband erklärte Veerappan, dass Nagappa bei einem Schusswechsel mit der Polizei verletzt wurde und freigelassen würde.






