
Am 25. und 26. September 2026 findet in Köln der 14. Asientag statt. Unter dem Titel „Die Kraft der Zivilgesellschaft“ widmet sich die zweitägige Veranstaltung der Frage, welche Rolle zivilgesellschaftliche Organisationen und soziale Bewegungen in Asien angesichts politischer, gesellschaftlicher und ökologischer Veränderungen spielen. Organisiert wird der Asientag von der Stiftung Asienhaus, dem Philippinenbüro e.V. und dem Korea Verband. Im Mittelpunkt stehen Menschenrechte, demokratische Teilhabe, soziale Gerechtigkeit sowie Klima- und Umweltschutz.
Das Programm reicht von der Aufarbeitung von Menschenrechtsverletzungen auf den Philippinen und in Nepal über Umweltgerechtigkeit in Indonesien und die Rolle asiatischer Diaspora-Gemeinschaften in Deutschland bis zu neuen Formen zivilgesellschaftlicher Arbeit in China. Auch historische Erfahrungen spielen eine Rolle: Am Beispiel Timor-Lestes wird diskutiert, welchen Beitrag internationale Solidarität auf dem Weg in die Unabhängigkeit leisten konnte.
Einen besonderen Südasien-Schwerpunkt setzt am Samstagnachmittag die Diskussionsrunde „Die Zivilgesellschaft muss es richten! Perspektiven aus Indien und Sri Lanka“, veranstaltet vom Südasienbüro e.V. und der Zeitschrift SÜDASIEN. Ausgangspunkt sind die Proteste in Sri Lanka im Jahr 2022 und das zivilgesellschaftliche Engagement junger Menschen in Indien. Im Mittelpunkt stehen deren Erwartungen und Frustrationen sowie die Frage, unter welchen Bedingungen nachhaltiger gesellschaftlicher Wandel entstehen kann. Darüber diskutieren eine Vertreterin von Sri Lanka Advocacy sowie ein indischer Journalist und Menschenrechtsaktivist aus Manipur. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.
Der Asientag findet am Freitag, 25. September, von 12 bis 18 Uhr und am Samstag, 26. September, von 10 bis 16 Uhr im Haus der Evangelischen Kirche, Kartäusergasse 9–11, in Köln statt. Die Diskussionsrunde zu Indien und Sri Lanka beginnt am Samstag um 14 Uhr.







